coco.cannibal


Eileen entdeckt. heute: WoW

time: irgendwas kurz vor zwölf.

mood: entdeckerisch. :D

listening to: Grey’s Anatomy, Season 5, Episode 20, deutsche Synchro.

Ja, ich habe mich getraut. Nach bösem Gemunkel über die Zocker von “World of Warcraft” wollte ich auch mal testen, wie dieses Spiel so ist. Ich konnte mir nichts vorstellen, also war die Lösung “selbst gucken”. Ich habe die Testversion geladen und mich angemeldet. Dann gings auch schon los.

Zuerst muss man sich entscheiden, ob man zur Horde oder zur Allianz gehören möchte. Diese beiden konkurrieren irgendwie miteinander, die mögen sich gegenseitig nicht, die sind sich nicht grün.. sowas eben. Während die Horde aus eher dummen (und blutrünstigen) Stämmen besteht (Orcs, Tauren, Untote, Trolle), gehören zur Allianz weitaus gebildetere Völker (Menschen, Zwerge, Gnome, Nachtelfen). Ich entschied mich für die Allianz, denn böse Völker sind nicht so mein Ding (und die Charas auch besser aus. ;D). Ich habe mir als Volk dann die Nachtelfen ausgesucht. Ein weiterer Favorit wären die Menschen gewesen, aber die Nachtelfen haben irgendwie mehr Style, finde ich. Ich habe meine zur Jägerin gemacht, obwohl ich Druiden auch gut fand, aber da hat mir das Outfit nicht gefallen. Dann konnte ich noch das Aussehen nach Belieben bearbeiten, dann war ich auch schon fertig. Ein großer Pluspunkt, man kann sehr individuell sein. Hier mal ein Screenshot, also ich find’ sie knorke. Sie heißt Finoda. Ich mag sie. <3

Der Rest ist eigentlich schnell erzählt: Man hat zum Anfang eine Videosequenz, die wohl einleiten soll. Dann steht man auch schon im Spiel und weiß nicht, wo hin. Da sind Leute (ebenfalls Nachtelfen, jedenfalls zum Anfang, ich bin ja noch nicht so weit, daher weiß ich’s nicht so genau) mit Ausrufezeichen auf dem Kopf, die sogenannten Questgeber. Man lässt sich von diesen Aufgaben geben, denen man dann nachgeht, um Belohnungen zu erlangen. Ganz einfach. Außer man hat keine Peilung, so wie ich. Man rennt durch die Gegend und sucht, tötet wildes Getier (z.B. räudige Nachtsäbler) und levelt auf, wie beim RPG üblich. Man wird wahrscheinlich nie fertig. Ich habe jetzt aufgehört zu spielen. Noch finde ich es langweilig, und das ist auch gut so.

Ich habe auch noch eine nette junge Frau getroffen, die ein wenig mit mir geschrieben hat.  Sie ist 22 Jahre jung und arbeitet als Bürokauffrau 42 Stunden die Woche. (Und dann hat sie noch Zeit für WoW? ich weiß ja nicht..) Sie fragte mich, ob ich in ihre Gilde wollte. Was das nun wirklich ist, weiß ich nicht, aber ich glaube eine Gilde ist dazu da, schwierige Aufgaben zusammen zu lösen und die Gewinne daraus aufzuteilen. Aber wird das nicht zu einer riesigen Pflicht, sich mit Leuten zu verabreden? Großes Suchtpotential.

Fazit: Ich liebe RPGs, allerdings bin ich der einsame Wolf, der lieber sein Terrain für sich hat. Solche Massenspiele sind nichts für mich. Ich habe lieber ein Ziel und etwas irgendwann durchgezockt als zu hoffen, dass ich mal irgendwann fertig bin oder keine Lust mehr habe. WoW ist anders, als ich es mir vorgestellt habe, jedoch ist es mir nicht tiefgründig genug. Oder ich habe mir zu wenig Zeit genommen.Egal, wie rum man es dreht: WoW verbirgt großes Suchtpotential, wenn man erstmal durchsieht. Lieber die Finger weg davon. Allein das Spiel kostet einen Haufen Asche, und dann noch das monatliche Engelt von 13 Euro.. Muss nicht sein, nicht wirklich.

Eileens lol des Tages: Finoda hat (aus Versehen) ein Reh getötet.


30.10.09 15:51


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